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02.06.2017, 09:36 Uhr

Verein „weiterhin zuhause wohnen“ bekommt Imagefilm vom Hans-Böckler-Berufskolleg

CDU Marl gratuliert den Filmemacherinnen zur Zertifikatübergabe

Der Verein „weiterhin zuhause wohnen e.V.“ besteht mittlerweile seit 10 Jahren. Das Hauptaugenmerk liegt darin, dass es nicht nur älteren Menschen, sondern auch Verunfallten und Kranken, aber gerade auch Menschen mit geringem Einkommen, ermöglicht wird, solange zuhause wohnen zu können, wie möglich. Die essentielle Arbeit des Vereins, der bei der Wohnraumanpassung unterstützt, erreicht die Betroffenen jedoch nur im geringen Maße.

v.l.n.r.: Jan Telgkamp (Lehrer HBBK), Michelle Alkan (Schülerin), Dietlind Gull (sozialpolitische Sprecherin CDU), Günter Mänz (weiterhin zuhause wohnen e.V.), Jana Jordan (Schülerin), Angelika Dornebeck (stellv. Bürgermeisterin)

Jetzt soll der Film, den fünf Schülerinnen des Hans-Blöckler-Berufskollegs im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten angefertigt haben, die Öffentlichkeitsarbeit unterstützen und als Imagefilm des Vereins fungieren.

Im Gespräch mit den Schülerinnen und ihrem Lehrer Jan Telgkamp wurde deutlich, dass diese Art von „Kunden“ völlig neues Terrain im Schulalltag ist. Häufig stehen eher Themen im Fokus, die nicht diese Art von gesellschaftlicher Relevanz haben.

Da zu der Produktion eines Imagesfilms aber auch die tiefgehende Recherche mit dem Thema selbst gehört, kommt man als junger Mensch hierbei unverblümt mit Themen in Kontakt, die einen häufig erst im Alter beschäftigen. Hierzu gehören neben einem sehr geringen Renteneinkommen vieler älterer Menschen, auch die körperlichen Gebrechen, die im Alter zur Herausforderung werden.

Wie intensiv sich die Schülerinnen mit dem Thema auseinandergesetzt haben und dass sie daran auch selbst gewachsen sind, zeigen die Gedanken und Kommentierungen im Hintergrund des Imagefilms, die völlig eigenständig von den Schülerinnen formuliert wurden.

Lerneffekte haben jedoch nicht nur die Filmemacherinnen aus dem Projekt mitgenommen. Auch für Günter Mänz, weiterhin zuhause wohnen e.V., war die Zusammenarbeit ein Entwicklungsprozess. Insbesondere die Bündelung vieler Themenaspekte auf einen Schwerpunkt, stellte eine Herausforderung dar. Aber auch diese Aufgabe wurde, wie man in dem Film sehen kann, sehr gut gemeistert.

Den Film selbst wird es demnächst bei Vorträgen des Vereins zu sehen geben, aber auch auf dessen Webseite (www.wzhw.de) und bei Youtube.